Rückenschmerzen

Die Psychosomatik der Schmerzen

chronische Rückenschmerzen

Schlägt sich die Psyche auf den Rücken?
Neuere Ansätze beantworten diese Frage eindeutig mit JA! Körper und Seele gehören zusammen - das lässt sich nicht mehr leugnen. Leider kommt dieser ganzheitliche Ansatz oft zu kurz. Wir können aber wieder lernen, die Weisheit des Körpers als Wegweiser und Ratgeber zu nutzen!

"Niemand hält mir den Rücken frei" "Ich bin erstarrt in der Sicht auf mein Leben"
"Mir sitzt was im Nacken - was?-die Angst, die Mutter, mein Chef, die Schule..." "Ich bin überlastet" "Ich vergesse auf mich, und achte nur darauf, es jedem Recht zu machen" "Sitzt mir ein Antreiber im Nacken" "Ich halse mir zuviel auf" "Warum glaube ich, das Gewicht der Welt tragen zu müssen?" "Was macht mich so unbeweglich?" "Wer hat mir den Kopf verdreht?"

Wenn man seine Gefühle nicht lebt, sie beiseite schiebt, heißt das nicht, dass sie sich auf der körperlichen Ebene nicht irgendwann wieder aufdrängen, und zwar genau da, wo man sie nicht haben will. Rückenschmerzen z.B. kann eine Folge davon sein - dieser Schmerz möchte uns aufzeigen, dass wir uns z.B. verbiegen müssen im Leben oder dass wir viel tragen müssen.
Eine ordentliche Zu-rück-haltung z.B. bestimmter (meist ungewollter) Gefühle kann schwere Folgen haben - oft lassen sich depressionsähnliche Symptome damit in Verbindung setzen: Depression bedeutet "Ein-drücken", und was immer wieder eingedrückt werden muss, kommt irgendwann geballt wieder an die Oberfläche.
Das Schulter - Nacken - Syndrom könnte auf eine seelische Spannung hinweisen - Stress, Sorgen, innere Spannung.
Das Wort "Haltung" beinhaltet bereits eine seelische Bedeutsamkeit des Rückens - wir beziehen eine bestimmte Haltung zu bestimmten Situationen und Themen im Leben - und diesen Haltungen entsprechend wird sich auch unser Rücken verformen.
Oft lässt sich eine Gesamtüberlastung des Systems erkennen, was sich sehr deutlich in der Rückenproblematik (die Wirbelsäule trägt uns) erkennen lässt.
Ein Rundrücken z.B. könnte als eine Art Schutz interpretiert werden- wie ein Panzer soll er das Herz vor Verletzungen schützen. Die Arme sind die Verlängerungen des Herzens - oftmals kann man bei solchen Patienten auch erkennen, dass sie sich schwer tun, jemanden zu umarmen (Liebe geben und empfangen).

Es gibt viele unterschiedliche psychosomatische Bedeutung der Rückenprobleme, die es gilt, ausfindig zu machen. Als besonders effizient hat sich eine GANZHEITLICHE RÜCKENTHERAPIE erwiesen:
Neben Physiotherapie und Heilgymnastik ect... kommen immer öfter psychologische Behandlungen oder Psychotherapeutische Ansätze zum Tragen, die den Teufelskreis von "Auslöser - Schmerz - Angst - noch mehr Schmerz" ausfindig machen und behandeln soll. Zur Anwendung kommen Entspannungstechniken, biofeedback - gestütze Behandlungen, Balance zwischen richtiger An - und Entspannung und natürlich Gespräche - Gespräche, in denen herausgefunden werden soll, was die Last ist, die jemand zu tragen hat, und wie man diesen Teufelskreis durchbrechen kann. Es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen, was uns im Leben hält bzw. trägt und ausmacht.
Innere Achtsamkeit ist ein wesentliches Instrument - Hineinspüren in den Körper bedeutet, dass das Alltägliche in den Hintergrund rücken darf, und das eigentliche Thema wieder in den Vordergrund gestellt wird! Es geht darum, sich seinem Rücken bewusst zuzuwenden, und sein Körper - Geist - System kennenzulernen und zu hinterfragen. Dadurch werden die körperlichen Symptome wieder an die Ebene der Seele hintransportiert, wo Probleme gelöst werden können.
Wer die Antworten kennt, kann es als eine Art Wegweiser zu sich selbst nutzen, z.B. die Beziehungen liebevoller gestalten, neue Grenzen ziehen (privat oder beruflich), einen Richtungswechsel vornehmen - einer Veränderung steht dann nichts mehr im Weg!

Ein gesunder Rücken in einem aufrechten Menschen!